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Body Mass Index und Körperfettanteil

Mit diesen beiden Einheiten Body Mass Index (BMI) und dem Körperfettanteil kann ermittelt werden, ob man Übergewicht hat und wenn es so ist, wie stark übergewichtig man ist. Diese beiden Werte haben ihre Vor- und Nachteile und sind nicht immer die volle Wahrheit. So kann es sein, dass man nach dem einen Wert übergewichtig ist bzw. so eingestuft wird, nach dem anderen Wert aber völlig im Rahmen liegt. Schauen wir uns den BMI und den Körperfettanteil daher genauer an.
Also wie gesagt, ob man normalgewichtig oder schon übergewichtig ist, lässt sich mit Hilfe des Body Mass Index (kurz BMI) messen. Dieser Wert beschreibt das Verhältnis von der Körpergröße zum Körpergewicht. Der BMI wird dabei nach einer recht einfachen Formel berechnet: Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern. Zu beachten gilt, dass Männer in der Regel einen höheren Anteil an Muskelmasse haben, als Frauen.
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Aber zurück zum Body Mass Index und dem Körperfettanteil.

Fett als Energie-Depot

Körperfett dient bei Menschen als Energiespeicher und ist für die Produktion etlicher Botenstoffe zuständig. Fettdepots sind notwendig, doch im Übermaß auch riskant. Fettgewebe dient nicht einzig als Energiedepot. Das Fettgewebe der Unterhaut verhindert und isoliert den Verlust von Wärme. An manchen Körperstellen wirkt das Fettgewebe schützend als Druckpolster, wie beispielsweise im Bereich der Fußsohlen.

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Unterschiedliche Fettzellen

Fettzellen verfügen über unterschiedliche Eigenschaften. An den Stellen unter der Haut, wo sie stützend und schützend wirken, speichern sie die Energie. Die Zellen im Bauchbereich allerdings, die das sogenannte, viszerale Fett bilden, wurden vor einiger Zeit als gefährlich eingestuft, da sie mehr als 600 verschiedene Botenstoffe und Hormone produzieren, von welchen viele Schaden im Organismus anrichten können, insbesondere im Bereich der Gefäße. Diese Fettzellen erhöhen die Gefahr einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder eines Schlaganfalls. Die größten Ansammlungen von Körperfett finden sich am Gesäß und am Bauch. Doch auch dann, wenn sich der Bauchumfang vergrößert , verändert sich die Zahl der Fettzellen kaum, da der Körper nur wenig neue Fettzellen produziert und gegebenenfalls mehr Fett in die bereits vorhandenen Zellen pumpt.

Erhöhter Körperfettanteil bei Frauen

In Bezug auf den Body Mass Index stellt sich die Frage, welcher Anteil von Fettgewebe als normal zählt, insbesondere in Bezug auf das Gesundheitsrisiko, welches durch das viszerale Fett entsteht. Frauen sind mit etwa 5 bis 10 Prozent mehr Körperfett ausgestattet als Männer. Grund dafür sind die lebensnotwendigen Schwangerschafts- und Stillzeitdepots. Der Körperfettanteil beeinflußt den Grundstoffwechsel und den damit einhergehenden Kalorienverbrauch maßgeblich.

Allgemeine Informationen zu BMI bei Männern und Frauen

Allgemein kann gesagt werden, dass ein gesunder Körperfettanteil bei Frauen, die ein normales Gewicht aufweisen, bei ungefähr 20 und 30 Prozent und bei Männern mit normalem Gewicht etwa zwischen 10 und 20 Prozent liegt. Unter Berücksichtigung des Alters lassen sich noch genauere Aussagen treffen. Beispielsweise beträgt der Fettanteil bei 20-jährigen Frauen durchschnittlich 25 Prozent und bei 45-jährigen etwa 30 Prozent. Bei Männern wird der Fettanteil von 18 Prozent im Alter von 20 Jahren auf bis zu 22 bis 24 Prozent bei 45-Jährigen maximiert. Eine Frau mit normalem Gewicht hat bis zu 20 Kilogramm Fettgewebe und ein Mann mit normalem Gewicht rund 15 Kilogramm. Körperfettanteile von über 25 Prozent bei Männern und über 35 Prozent bei Frauen gelten als bedenklich. Bis heute bestehen für Kinder keine verlässlichen Zahlen bezüglich des normalen Körperfettanteils. Experten gehen davon aus, dass der Anteil bei über 15 Prozent liegen sollte. Insbesondere bei Mädchen und jungen Frauen ist eine Mindestmenge an Fett sehr wichtig, da Unterernährung zu Hormonveränderungen führen kann, welche die geschlechtliche Entwicklung negativ beeinflussen.

Körperfettanteil hängt von mehreren Faktoren ab

Generell kann gesagt werden, dass der Körperfettanteil nicht nur vom Geschlecht und vom Alter abhängig ist, sondern auch von Ernährungs- und Konditionszustand abhängt. Personen, die sich viel bewegen und sich bewusst und gesund ernähren, verfügen über wesentlich kleinere Fettspeicher. Wer regelmäßig Sport treibt, verbraucht mehr Energie und baut Muskeln auf. Dem zufolge ist der Körperfettanteil bei Personen, die Sport treiben minimaler als bei Personen, die keinen Sport betreiben. Im Bereich des Leistungssports kann der Fettanteil bei Männern sogar unter 10 Prozent liegen. Bei Frauen, die Leistungssport betreiben, kann der Fettanteil teilweise auch bei weniger als 15 Prozent liegen. Die absolute Untergrenze des Fettanteils liegt bei 5 Prozent bei Männern und bei 13 Prozent bei Frauen.

BMI im Alter

Dass der Anteil des Körperfetts im Alter ansteigt bedeutet nicht unbedingt, dass alle älteren Personen an Fettpolstern zulegen. Dieser erhöhte Fettanteil entsteht vor allem durch den Verlust von Muskelmasse und dies ist der Grund, weshalb der Fettanteil im Verhältnis zum Körpergewicht im Alter steigt. Das Problem ist, dass die meisten Personen auch im Alter ihre Lebensweise nicht anpassen und essen und leben wie zuvor, dabei jedoch weit weniger Kalorien verbrauchen und sich die Fettdepots in Folge dessen vermehren. Ein inaktiver Lebensstil sorgt bei vielen Personen bereits ab dem 30. Lebensjahr für einen Abbau der Muskelmasse und somit für einen Anstieg des Anteils an Körperfett. Im Laufe des Lebens beschleunigt sich der Verlust an Muskelmasse durch Veränderungen der Hormone. Dieser Entwicklung kann jedoch mit Kraft- und Ausdauertraining entgegengewirkt und gleichzeitig dafür gesorgt werden, dass die Muskeln effektiver arbeiten.

Body Mass Index ermitteln

Mit dem Berechnen und Messen des BMI und Körperfettanteils kann hervorragend der persönlichen Fortschritt im Zuge einer Diät aufgezeichnet oder unkompliziert überprüft werden, ob sich der Body Mass Index in einem gesunden Bereich befindet.
Es gibt dabei ganz unterschiedliche Methoden, den aktuellen Körperfettanteil zu bestimmen. Besonders interessant ist die Messung des Body Mass Index mittels Waage oder einem sogenannten Kaliper, wobei ein hochwertiger Kaliper die besten Ergebnisse erzielt. Mit einem Kaliper, das auch Körperfettzange genannt wird, lassen sich die Tiefen der Falten an verschiedenen Körperstellen ganz genau messen. Die Faltentiefe wird dabei üblicher Weise an Oberschenkel, Brust und Bauch gemessen. Die Werte werden anschliessend in eine Formel eingefügt, woraus sich dann ein sehr genauer Wert ergibt.

BMI Messung mit Kaliper

Die Kaliper-Messung des BMI hat sich im Laufe der zeit als sehr tauglich erwiesen. Kaliper, mit welchen der BMI gemessen werden kann. sind in unterschiedlichen Preiskategorien bis zu Modellen über 50 Euro erhältlich. Bei sehr günstigen Modellen kann es passieren, dass die Messung ungenau ist. Die Messung mittels einer guten Waage ist sehr angenehm, unkompliziert und schnell und erfordert keine Hilfe.Die Technik hat sich mittlerweile soweit entwickelt, dass Waagen erhältlich sind die über ein Handmessgerät verfügen. Dadurch kann der Strom zur Messung des Körperfettanteils durch den gesamten Körper fließen und so ein relativ genaues Ergebnis erzielt werden. Um eine ganz exakte Angabe über den BMI zu erhalten, bleibt keine andere Wahl, als einen professionellen Mediziner aufzusuchen, der die Messung mit professionellen Geräten durchführt.

Notwendigkeit und zusätzliche Fakten

Der BMI isollte niemals das Maß aller Dinge sein und einige Experten erachten den BMI als ein vereinfachtes Mittel, das nur in Bezug auf Forschungs- und Studienzwecke Sinn macht. Für Personen, die sich im Wachstum befinden gelten ganz eigene Bewertungen. Der Grund dafür ist, dass sich die Körperzusammensetzung im Laufe des Wachstums häufig ändert. Wer möchte, der kann mit modernen Geräten eine nahezu 100 Prozent genaue Messung durchführen. Ob eine Messung des BMI tatsächlich notwendig ist, können nur Sie selbst entscheiden.

 

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