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Fasten, Heilfasten und Basenfasten

Was versteht man unter Fasten? Wofür steht der Begriff Fasten eigentlich? Fasten hat jeder schon mal gehört und wahrscheinlich hat jeder auch direkt eine Vorstellung, was es ist. Doch wenn man mit Leuten ins Gespräch über Ernährungsweisen, Ansichten und das Fasten kommt, dann kann man feststellen, dass es unterschiedliche Auffassungen darüber gibt.
So ist Fasten als solches ein sehr weitgefasster Begriff, von dem es verschiedene Auslegungen gibt, was die Menschen darunter verstehen. Im Grunde kann man sagen, dass Fasten eine Enthaltsamkeit über einen gewissen Zeitraum ist und es immer ein freiwillige Entsagung von etwas ist. Es können Genussmittel, aber auch bestimmte Verhaltensweisen sein. In Bezug auf das Thema der Seite hier, das Abnehmen und die Gewichtsreduktion werden wir den Teil des Fastens, der sich um Nahrung handelt hervorheben.
Auch welche Arten von Fasten es gibt, Heilfasten und Basenfasten werden hier etwas genauer beschrieben. Und wie man fasten sollte, wie lange, wie man sich darauf vorbereitet und wie man den Körper wieder darauf vorbereitet, wenn die Fastenzeit vorüber ist.
Was versteht man unter dem Begriff Fasten? Fasten beschreibt die komplette oder teilweise Verneinung von Essen, Getränken und Genussmitteln über einen definierten Zeitraum. Normalerweise spricht man beim Fasten über einen Zeitraum von einigen Tagen, selten aber über eine Zeitspanne darüber hinaus.

Hintergrund zum Thema Fasten

Fasten kommt immer wieder in der Geschichte und in vielen Religionen vor, in den unterschiedlichsten Formen und Ausprägungen. So wird in bestimmten Jahreszeiten oder für bestimmte Zeiträume in der Gemeinschaft oder auch allein gefastet, dazu wird komplett oder auch nur teilweise auf die verschiedene Nahrungs- und Genussmittel verzichtet. Das können Fleisch, Alkohol, Sex oder andere Genussmittel sein. Neben den religiösen Aspekten hat Fasten auch oft etwas mit einer Reinigung zu tun, mit der Reinigung von innen.
Im Allgemeinen hat das Fasten und der Verzicht bzw. die reduzierte Aufnahme von Nahrung und Genussmitteln verschiedene Ziele und Zwecke. Hier im Weiteren werden wir uns nicht mit dem Religiösen Antrieb des Fastens beschäftigen und auch nicht auf alle Formen des Fastens eingehen.

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Was ist Fasten?

Die Ursprünge des Fastens sind mannigfaltig, die hier nicht alle aufgeführt werden können. Daher werden wir hier dieser Definition des Fastens folgen.
Beim Fasten geht es um den Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel. Dieser Verzicht ist freiwillig und über einen vorher definierten Zeitraum. Um über einen gewissen Zeitraum ohne feste Nahrung auszukommen ist eine psychische Leistung notwendig, natürlich mit der Unterstützung der jeweiligen Physischen Fähigkeiten. Fasten in dem Sinn, wie wir es hier beschreiben, ist nur dann wirklich durchführbar, wenn dem Fastenden immer Nahrung zur Verfügung stünde, er immer in der Lage ist das Fasten zu unterbrechen und es komplett freiwillig durchführt. Beim Fasten müssen sich Leib und Seele darauf vorbereiten und bereit sein für eine gewisse Zeit ohne Nahrung auszukommen. Der Körper wird in dieser Zeit die benötigte Energie aus den körpereigenen Reserven ziehen.
Nach dieser Definition, können wir uns ausgewählte Methoden des Fastens genauer ansehen. Vorab sei aber hier schon gesagt, dass wir Fasten als Methode zur nachhaltigen Gewichtsreduktion nicht unterstützen und dies ist auch nicht das Ziel des Fastens. Natürlich hat Fasten einen immensen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unser Körpergefühl. Allerdings sollten wir nicht versuchen unser Körpergewicht über das Fasten zu steuern. Selbst wenn es einleuchtend ist, dass man durch Fasten – zumindest für einen gewissen Zeitraum – abnehmen wird. In der Regel ist der Gewichtsverlust durch Fasten allein aber nicht von langer Dauer, einen nachhaltigen Abnehm-Erfolg wird man nur durch Fasten nicht erreichen, zu schnell würde der Jo-Jo-Effekt einsetzen. Ist das nachhaltig erfolgreiche Abnehmen Ihr Ziel, dann schauen Sie sich gerne in der Kategorie Abnehmprogramme um. Genauso können Sie bei den Abnehmdrinks, den Abnehmpillen oder den Online Fitnessstudios schauen, ob diese Wege, die für Sie besten sind, um Ihr Traumgewicht zu erreichen.
Fasten hat einen anderen Schwerpunkt.

Heilfasten – was ist das?

Heilfasten beschreibt ein Fasten, das keinen spirituellen oder religiösen Ursprung hat, sondern der Reinigung und Entgiftung des Körpers dient. Heilfasten kann auch zur seelischen Reinigung eingesetzt werden. Es hat aber wie gesagt keine religiöse Motivation.
Beim Heilfasten handelt es sich um Fasten, bei dem komplett auf Nahrung verzichtet wird, Motivation dahinter ist, dass man etwas Gutes für sich und seinen Körper tun möchte. Damit ist Heilfasten im Grunde etwas für jeden Menschen, da der zeitlich begrenzte und freie Verzicht auf Nahrung immer eine positive gesundheitliche und seelische Auswirkung hat.
Darüber hinaus wird Heilfasten aber auch in der Naturheilkunde gezielt eingesetzt, zum Beispiel im Rahmen folgender Krankheitsbilder:
Rheuma oder andere Gelenkerkrankungen
Asthma und Allergien
Bei Durchblutungsstörungen
Übergewicht
Migräne
Leber- und Darmerkrankungen
Das bedeutet aber nicht, dass Heilfasten immer bei diesen Erkrankungen eingesetzt wird und es gibt auch Menschen, bei denen empfiehlt es sich definitiv nicht, wenn sie fasten würden.
Zum Beispiel sollten man nicht fasten, wenn man Herzerkrankungen oder Tuberkulose hat, an Krebs oder einer Essstörung leidet und auch nicht in der Schwangerschaft oder während der Stillzeit. Um ein paar der Ausnahmen aufzuführen.
Beim Heilfasten aus gesundheitlichen Gründen, sollte man auch bedenken, dass Heilfasten durch die Verbesserung des Stoffwechsels beeindruckende Heilungserfolge vorweisen kann, aber für eine nachhaltige Verbesserung des Gesundheitszustandes muss genauer hingesehen werden und der jeweilige Grund definiert werden. So kann bei vielen der aufgezählten Krankheitsbilder eine ungesunde Ernährungsweise ein Grund sein und das Fasten ist ein erster Anfang in eine ausgewogene Ernährung. Diese ausgewogene Ernährungsweise die durch das Fasten angestoßen wird, muss natürlich danach erst entwickelt und vor allem auch befolgt werden.
Neben diesen körperlichen Verbesserungen, die das Fasten erreichen kann, hat das Heilfasten wie bereits erwähnt, auch einen positiven Einfluss auf das seelische Ergehen der Menschen. Der bewusste Verzicht auf etwas führt dazu, dass man etwas Abstand vom Stress des täglichen Lebens gewinnt und man die Chance bekommt, etwas stärker auf seine innere Stimme zuhören. Die Fastenzeit ist oft eine gute Möglichkeit sich insgesamt mit ein paar wichtigen Themen im Leben auseinander zu setzen, da man insgesamt vieles viel bewusster wahrnimmt. Die Fastenzeit wird daher auch als Zeit beschrieben, die sich gut eignet um Entscheidungen zu treffen. Auch wird in dieser Zeit Energie freigesetzt, die dafür eingesetzt werden kann, sich über gewisse Themen klar zu werden. Zudem hat das Fasten auch einen weiteren zusätzlichen Pluspunkt, nämlich den, dass sich unser Immunsystem dadurch verbessert.

Gibt es Kritik am Fasten?

Kritik am Fasten und Heilfasten kommt auch vor, dennoch sind sehr häufig Kritiker, die sich nicht sehr gut damit auskennen und dann mit einem Halbwissen kritisieren. Wenn aus gesundheitlicher Sicht nichts gegen das Fasten spricht und man es richtig durchführt, dann gibt es keine Argumente, die gegen das Fasten sprechen.
Wenn Sie für sich den Plan gefasst haben zu Fasten oder sich mehr mit dem Thema beschäftigen wollen, dann machen Sie das auch. Kritiker gibt es zu jedem Thema und die lange Tradition des Fastens würde es nicht geben, wenn es keine positive Wirkung hätte.

 

Fasten – Zwischen-Resümee

Heilfasten hat einen schnellen positiven Effekt auf die Gewichtsreduktion, sollte aber um einen dauerhaften positiven Einfluss auf das Gewicht zu haben, als Startschuss in eine ausgewogene und bewusste Ernährung sein.
Heilfasten ist kein Hungern, es sollte nur anfangs ein Hungergefühl aufkommen, wenn man es richtig macht. Denn dann schaltet der Körper auf einen dem Fasten angepassten Stoffwechsel um.
Durch die Verbesserung des Stoffwechsels kann der Körper beim Fasten Giftstoffe aus dem Körper entfernen. So können bei einigen chronischen Krankheiten Verbesserungen erzielt werden, wenn regelmäßig gefastet wird.
Heilfasten muss richtig gemacht werden und es darf aus ärztlicher Sicht nichts dagegen sprechen, dann ist es bedenkenlos und eine Wohltat für Körper und Geist.

Basenfasten

Basenfasten, eine andere Ausprägung des Fastens. Beim Basenfasten werden über einen bestimmten Zeitraum keine Nahrungsmittel zugeführt, die Basen bilden können. Ziel des Basenfastens ist eine Entsäuerung herbeizuführen. Es wird beim Basenfasten nämlich auf alle Lebensmittel verzichtet, die den Körper sauer machen. Für den Zeitraum des Basenfastens werden hauptsächlich Obst, Gemüse, Salat und Kartoffeln gegessen. Fisch, Fleisch, Getreide (also auch Brot und Pasta), Zucker oder Genussmittel stehen aber nicht auf dem Speiseplan. Insofern ist Basenfasten kein klassischen Fasten, hat aber einen positiven Effekt auf das Körpergewicht und kann auch zum Abnehmen eingesetzt werden.
Basenfasten ist gerade in der heutigen Zeit immer beliebter, denn unsere Speisen enthalten viele Säurebildende Bestandteile, wie tierische Eiweiße oder auch Zucker in den Süßspeisen. Das Übermaß an Säure wird in der Regel von Mineralien ausgeglichen. Nur wenn ein Mineralienmangel vorliegt, dann muss sich der Körper die Mineralien aus Reserven ziehen, das kann aus den Knochen, Zähnen oder den Muskeln sein. Ist dieser Mangel ausgeprägter, dann kann das Krämpfe oder Kopfschmerzen hervorrufen.
Neben diesem Effekt ist das Basenfasten auch ein ausgleichender Pol für Stress und Überarbeitung. In der heutigen Zeit fließt ein Großteil unserer Energie in die Arbeitswelt, haben wir zu wenig Energie, dann fühlen wir uns gestresst. Stress, zu viel eiweißreiche Nahrung und zu wenig Bewegung ist eine Kombination die viele Menschen heutzutage haben und die ungesund ist. Sie macht sprichwörtlich sauer. Die heutige Arbeitswelt und die Belastung, die wir am Arbeitsplatz erfahren, erfordert in der Regel keine so stark energiereiche Nahrung mehr, wie es früher der Fall. Da immer weniger Menschen körperlich arbeiten. Vitamine und Mineralstoffe werden dagegen immer wichtiger, diesem Bedürfnis wird durch Basenfasten entgegen gekommen.
Damit umfasst Basenfasten, so man es richtig und umfassend macht, auch etwas mehr als rein eine Umstellung in der Ernährung. Es wird durch Bewegung, Entspannung und Ruhe auch darauf geachtet, dass man einen seelischen Ausgleich herstellt.
Durch das Basenfasten wird das Gewebe und der Stoffwechsel entlastet, der Körper wird auch hier entgiftet, da er sich von Giftstoffen befreien kann. Beim Basenfasten wird ja nicht komplett auf Nahrung verzichtet, sondern nur tierische Eiweiße und Getreide weggelassen, daher kommt es sogar für noch mehr Menschen in Frage, als das Fasten mit komplettem Nahrungsverzicht.
Das Basenfasten bringt einen Vorteil mit sich, den jede Umstellung in der Ernährung, im Grunde mit sich bringt. Man lernt neue Rezepte kennen und damit neue, unbekannte geschmackliche Reize.

Heilfasten – ein grober Ablauf

Bevor Sie anfangen zu Fasten, sollten Sie sich etwas mit dem Thema auseinandersetzen. Es ist nicht notwendig, dass Sie sich für Ihre Fastenzeit Urlaub nehmen, doch ist Fasten etwas mehr als mal schnell gemacht. Ein paar Regeln sollte man beachten, wenn man richtig und gesund fasten möchte. Dies hier ist jedoch kein Handbuch zum Fasten und hat nicht den Anspruch komplett zu sein, wenn Sie Fasten möchten, dann kann dies als erster Einstieg dienen.
Es sei auch angeführt, dass jeder für sich entscheiden muss wie er seine individuelle Fastenzeit legt und ob es mit dem Beruf zu vereinbaren ist. Wenn Sie zum Beispiel körperlich arbeiten, dann kann sich das Fasten negativ auf Ihre Leistungsfähigkeit auswirken und für Sie, wie auch für andere in Ihrem Umfeld gesundheitlich bedenklich sein.
Einfach drauf los Fasten wäre falsch, daher sollten Sie sich vorbereiten. Eine Faustregel besagt, dass man in etwa eine Woche vor dem Start der eigentlich Fastenzeit mit den Vorbereitungen anfangen sollte. Die Fastenzeit wird dann sozusagen gedanklich eingeläutet. Es sind einige Erledigungen zu tun, es muss eingekauft werden und man sollte sich auch die Zeit nehmen, sich gedanklich auf die anstehende Zeit vorzubereiten. Es ist ratsam schon in der Woche vor dem Fasten zur Ruhe zu kommen. Als Zeitraum zum Fasten sprechen wir hier von ein paar Tagen, dieser Zeitraum ist auch variabel und Sie werden andere Meinungen zu dem idealen Zeitraum finden können. In der Vorbereitungswoche kann man schon mal versuchen, so viel Stress, der in der Fastenwoche kommen könnte, zu erledigen. Für die eigentliche Fastenwoche ist es dennoch sehr ratsam größeren Stress zu vermeiden, wenn Sie zum Beispiel beruflich reisen müssen, dann versuchen Sie dies in der Fastenwoche nicht zu machen.
Bezüglich der Ernährung, man sollte schon in der Woche vorm Fasten etwas weniger konsumieren als sonst, so fällt der Einstieg in die Fastenzeit einfacher, zudem ist es auch besser, wenn Sie das Ziel haben durch das Fasten auch etwas an Gewicht zu verlieren.
Sollten Sie zum ersten Mal Fasten, dann freuen Sie gerade in der Vorbereitungswoche auf die kommende Erfahrung.
Der letzte Tag vor der Fastenzeit ist der wichtigste Tag in der Vorbereitungswoche. Wenn Sie jetzt große Bedenken haben sollten bezüglich des Fastens, dann seien Sie ehrlich zu sich und denken noch mal genau über alles nach. Aber seien Sie positiv und freuen Sie sich auf das kommende Abenteuer.
Essen Sie heute nicht mehr zu viel, denn die halbverdaute Nahrung im Magen macht einen Einstieg ins Fasten nicht leichter. Fleisch und Fisch sollte am Vortag gar nicht mehr gegessen werden, Obst, Gemüse und Milchprodukte umso mehr. Trinken Sie aber viel, am besten Tee, Wasser oder zuckerfreie Säfte.
Los geht’s, der erste Fastentag
Am ersten Tag der Fastenzeit geht es vor allem um Entlastung, Sie werden wahrscheinlich etwas mehr Ruhe brauchen als sonst, das kann auch am zweiten Fastentag noch so sein. Das ist aber komplett nachvollziehbar, da der Körper mit der Entleerung des Darms beschäftigt ist. Wenn Sie zum ersten Mal Fasten, dann bedeutet dieser Tag auch automatisch etwas Stress für Sie, auch wenn Sie sich sehr gut vorbereitet haben. Es können auch Zweifel aufkommen, ob man es denn schaffen wird. Stellen Sie sich diesen Zweifeln, aber bleiben Sie entspannt. Nicht verrückt machen! Der Morgen ist beim Fasten eine ganz eigene Phase, der Körper kommt von der Ruhe in die Aktivität. Normaler Weise steht jetzt bei den meisten Menschen Kaffee und Frühstück an, machen Sie sich für die Fastenzeit ein anderes Ritual für den Morgen. Zum Beispiel ausgiebige Dehnübungen um den Kreislauf in Schwung zu bringen, dann einen Tee und auf den Balkon oder ans Fenster treten und bewusst atmen.
Da am ersten Fastentag der Darm entleert wird, kann es hilfreich sein diesen Vorgang durch Bewegung zu unterstützen. Die komplette Entleerung des Darms sagt dem Körper, dass nun nichts mehr nachkommt und so stellt sich dann die Verdauung auch darauf ein. Der Körper muss sich dann an den eigenen Reserven bedienen. Entspannung kann sehr wichtig sein am ersten Tag der Fastenzeit, auch um die Darmentleerung zu fördern. Daher bietet es sich an, am Wochenende mit dem Fasten zu beginnen, wenn Sie frei haben.
Während des Fastens müssen Sie viel trinken und Gemüsebrühe zu sich nehmen, verwenden Sie dafür frisches Gemüse und genießen Sie die Zubereitung der Brühe.
Der zweite Fastentag
Am zweiten Tag sollte man sich mehr bewegen als am ersten Fastentag. Die Darmreinigung ist dann abgeschlossen, man ist auch ohne Nahrung leistungsfähig und immer dran denken viel trinken. Gestalten Sie sich aber diesen Tag wie Sie möchten, es ist ratsam die Rituale einzuhalten und die Gemüsebrühe weiterhin in Ruhe zu zubereiten, aber wer mag der kann natürlich trotzdem etwas unternehmen wie ins Kino gehen. Das ist ganz individuell, manche Menschen fahren den Konsum dann auch in solchen Punkten runter und andere nehmen bewusst am gesellschaftlichen Leben teil.
Der dritte Fastentag
Für einige war der Weg bis hier her einfach, andere fanden es sehr fordernd. Menschen sind unterschiedlich und daher auch das Empfinden beim Fasten. Am dritten Tag des Fastens ist die Umstellung des Stoffwechsels in der Regel abgeschlossen, es kann aber auch zu Kopfschmerzen, einem schwachen Kreislauf und Unmut kommt. Am dritten Tag hören auch viele Menschen auf. Der dritte Tag des Fastens gilt in der Regel als der anstrengendste Tag beim Fasten und ist oftmals sehr demotivierend im Fastenprozess. Es ist wichtig, dass während des Fastens auf seine innere Stimme und den eigenen Körper hört, seien Sie stolz auf sich und was Sie geschafft haben. Drei Tage nicht gegessen und dennoch in einer guten Verfassung, Sie sind in der Lage viel zu schaffen. Wenn man einen Hänger während des Fastens hat, so wie es oft am dritten Tag ist, dann gönnen Sie sich Zeit für sich selbst, wenn möglich so stressfrei wie es nur geht. Bewegung tut immer gut, um sich abzulenken aber auch um sich auf sich selbst fokussieren zu können. Wenn Sie die Chance dazu haben, dann gehen Sie raus und genießen Sie die frische Luft. Bewegung tut gut und ist sehr förderlich, damit Ihre Organe bei ihrer Tätigkeit unterstützt werden.
Der vierte Fastentag
Am vierten Fastentag haben Sie in der Regel die erste Fastenkrise überwunden und können weiter nach vorne schauen. Viele Menschen erleben am vierten Tag des Fastens ein Hochgefühl. Nach vier Tagen Fasten und dem was Sie bis hier hin erlebt haben, kann man davon sprechen, dass das Fasten eine Art Routine geworden ist, machen Sie weiter mit Ihren Ritualen, die Sie sich geschaffen haben. Nehmen Sie sich, wenn Sie rausgehen, aus privaten oder beruflichen Gründen, Suppe, Brühe und viele Getränke mit. Es empfiehlt sich zudem, sich warm anzuziehen, während des Fastens friert man in der Regel leichter.
Folgende Fastentage
In der Regel fühlt man sich weiter gut und manche denken bereits daran, die ursprünglich angepeilte Fastenzeit zu verlängern. Verfolgen Sie weiterhin Ihre Rituale und genießen Sie diese Phase. Genauso kann es aber auch sein, dass es einem nicht so gut geht und man das Ende der Fastenzeit herbeisehnt. Dies ist so individuell wie die Menschen auch sind. Wichtig ist, seien Sie nicht krampfhaft mit sich selbst, wenn Sie aufhören wollen, dann tun Sie es. Sie haben viel geleistet und können in jedem Fall stolz sein. Wenn Sie an diesem Tag oder auch einem der vorherigen Tage das Fasten aufhören wollen, dann ist es überhaupt nicht schlimm, nur sollte man das auch nach einem Plan machen und nicht einfach so wieder zur normalen Kost übergehen.
Während der ersten Tage des Fastens baut der Körper verstärkt Eiweiß ab, daher ist es wichtig sich zu bewegen und die Muskeln zu gebrauchen. Sonst kann es passieren, dass auch die Eiweiße aus den Muskeln mit abgebaut werden. Daher kann sich auch Sport anbieten, dass aber in keinem Fall übertreiben und in Abhängigkeit von Ihrer allgemeinen Fitness machen.
Ob Sie jetzt nun weiter Fasten oder aufhören ist wie gesagt individuell und hängt ganz stark davon ab, ob Sie zum ersten Mal Fasten oder schon Erfahrung haben. Sollten Sie zum ersten Mal Fasten, dann reicht eine Woche völlig aus. Auch hier gilt nicht übertreiben. Wer schon öfter gefastet hat und seinen Körper besser kennt, der kann auch länger Fasten. Länger als zwei Wochen ist aber auch für Menschen mit einer großen Fasten-Erfahrung nicht zu empfehlen.
Nach dem Fasten – wieder Aufbau
Jetzt geht es darum wieder zum normalen Essen überzugehen. Unser Körper muss nun wieder zurückschalten auf feste Nahrung, die Verdauung muss sich wieder umstellen und wird erst nach einigen Tagen wieder völlig in Schwung sein. In der Zeit, wenn Sie wieder umschalten auf feste Nahrung werden Sie bewusster den Unterschied zwischen Hunger und Appetit wahrnehmen, nutzen Sie diese Phase und stellen Sie eventuell Ihre Ernährungsweise um. Wenn Sie das Fasten angetreten haben, um abzunehmen, also Gewicht abzubauen. Dann ist das nicht mit dem Ende der Fastenzeit erledigt, sondern sehen Sie das Fasten vielmehr als Einstieg in eine Ernährungsumstellung. Nach dem Fasten nimmt der Körper alles was wir im Ggben komplett auf, während des Fastens hatte der Körper den Organismus und den Verbrauch auf ein Minimum reduziert, daher langsam wieder einsteigen. Sonst nimmt man nach dem Fasten direkt viel zu. Ein Jo-Jo-Effekt kann gewissermaßen auch hier eintreten. Die Aufbauphase ist sehr wichtig und entscheidet nochmals darüber, ob das Fasten ein Erfolg war oder nicht. Seien Sie daher langsam und überfordern Sie Ihren Organismus nicht. Nehmen Sie so viel von dem neugewonnenen Körpergefühl und der Wertschätzung der Nahrung gegenüber mit in Ihren Alltag, leben und essen Sie bewusster.
Fasten allein verhilft nicht zum dauerhaften Abnehmen, wenn Sie nachhaltig abnehmen wollen, dann ist es ein Einstieg. Jetzt, wenn Sie wieder in den Alltag kommen, müssen Sie das Gewicht halten und kontrollieren beziehungsweise weiter abnehmen, wenn Sie noch nicht Ihr Wunschgewicht erreicht haben. Ist aber das Abnehmen Ihr primäres Ziel, dann ist Fasten nicht der geeignete Weg. Beim Fasten geht es um andere Dinge, wenn Sie nachhaltig und dauerhaft abnehmen, wollen dann eignen sich wiederrum andere Methoden besser. Abnehmprogramme sind zum Beispiel ein sehr erfolgreicher und gesunder Weg, dauerhaft Gewicht zu reduzieren.

 

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