Online Fitnesskurs – Schwangerschaftstraining

Schwangerschaftstraining ist heutzutage etabliert und völlig normal, auch in den Online Fitnessstudios sind immer Online Fitnesskurse zum Thema Schwangerschaftstraining zu finden, was sehr sinnvoll ist. Denn gerade in der Schwangerschaft wird der Weg in ein Fitnessstudio oftmals sehr anstrengend und kann mitunter schon zum Sport werden. Hier kommen dann natürlich einige Vorteile von Online Fitnessstudios zu Geltung. Doch das war nicht immer so, denn Fitness in der Schwangerschaft war über viele Jahre undenkbar bzw. wurde nicht empfohlen. Dies hat sich geändert, auch wenn klar ist, dass man gerade in der Schwangerschaft sehr vorsichtig trainieren muss und den Anweisungen der Fitness-Trainer genau befolgen muss. Zudem sollte man es nicht übertreiben mit dem Fitnesstraining während der Schwangerschaft. Es ist aber auch klar, dass eine Frau, die Fitnesstraining während der Schwangerschaft macht, ihre Grund-Fitness steigert und sich so gut auf die anstrengende Phase vorbereitet und Beschwerden verringern kann.

Es gibt wohl kaum eine andere Phase im Leben einer Frau, in der der Organismus solch starken Veränderungen ausgesetzt ist, wie in einer Schwangerschaft. Diese Veränderungen haben natürlich auch Auswirkungen auf die körperliche Leistungsfähigkeit der Frau. Daher muss eine Frau die Fitness-Aktivitäten und Fitness-Übungen ganz genau an ihre sich ändernden körperlichen Konstitution ausrichten. Es darf auf keinen Fall ein Übertraining passieren und das Schwangerschaftstraining sollte vorsichtig und präzise ausgeführt werden.

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Schwangerschaftstraining – welche Sportarten kommen in Frage

Es ist klar, dass einige Sportarten während der Schwangerschaft nicht in Frage kommen, da das Verletzungsrisiko der Frau und des Kindes zu hoch ist. Extremsport oder Kampfsport dürfen natürlich während der Schwangerschaft nicht gemacht werden.

Online Fitness ist allerdings eine Sportart, die während der Schwangerschaft durchaus gemacht werden kann und sogar sehr hilfreich ist. Da in Online Fitnessstudios die meisten Fitness-Übungen mit dem eigenen Körpergewicht gemacht werden, muss genau darauf geachtet werden, dass diese Übungen sehr vorsichtig umgesetzt werden. Allerdings können solche Online Fitnesskurse oftmals bis ins letzte Drittel der Schwangerschaft gemacht werden. In den Online Fitnessstudios, in den Schwangerschaftstraining angeboten wird, kann man sich auch sicher sein, dass die Fitnesstrainer für Schwangerschaftstraining geschult worden sind.

Auch Yoga oder Pilates kann man in Online Fitnessstudios machen, sofern Sie schon vor Ihrer Schwangerschaft Yoga oder Pilates gemacht haben, können Sie das auch weitermachen. Wenn nicht, dann sollte wirklich nur damit angefangen werden, wenn die Yoga- oder Pilates-Kurse auch für Schwangere geeignet und entsprechend gekennzeichnet sind.

Vermeiden Sie während der Schwangerschaft diese Sportarten: Reiten, Klettern, Skifahren, Wasserski, Surfen, Fallschirmspringen, Ballsportarten, Kampfsport und Marathon.

 

Schwangerschaftstraining und Joggen

 

Joggen während der Schwangerschaft ist ein Thema, das immer wieder Für- und Gegensprecher findet, als verboten gilt Joggen während der Schwangerschaft nicht. Dennoch ist es auch nicht komplett zu empfehlen. Denn gerade die Aufprallbelastung beim Joggen ist sehr heikel. Daher sollte, wenn es denn überhaupt sein muss, nur ganz leicht gejoggt werden und auch nur in den ersten Wochen einer Schwangerschaft. Zu empfehlen ist es aber nicht. Auch wenn der Fötus nach einigen Wochen größer wird und gut geschützt ist, ist Joggen dann irgendwann einfach sehr mühsam für die Frau, da deutlich mehr Körpergewicht bewegt werden muss.

Trainingsintensität beim Schwangerschaftstraining

 

Ganz unabhängig davon, welche Art des Schwangerschaftstrainings gewählt wird, die Intensität des Trainings sollte sehr bewusst gewählt werden. Horchen Sie immer wieder in sich rein und reduzieren Sie die Belastungen und Häufigkeiten, wenn Sie auch nur kleine Beschwerden feststellen.

Beim Schwangerschaftstraining sollte insgesamt aber immer im aeroben Trainingsbereich trainiert werden, die Herzfrequenz sollte unter 140 pro Minute bleiben, dies als grobe Faustregel.

Wer sich schwertut auf die Herzfrequenz zu achten, der kann sich vielleicht mit diesem Trick behelfen. Wenn Sie während des Schwangerschaftstrainings noch eine Unterhaltung führen können und nicht zu sehr außer Atem sind, dann ist die Intensität meist im grünen Bereich.

Zu starke Belastungen sollten im Schwangerschaftstraining natürlich ganz vermieden werden.

 

Schwangerschaftstraining – grundsätzliche Tipps

 

Zur Vorbereitung auf die kommende Zeit, in der Sie das Baby viel auf dem Arm tragen werden, kann es Sinn machen die Arme und Schultern gezielt zu trainieren, auch den Nacken in dieses Training einzubeziehen kann sinnvoll sein.

Der Beckenboden sollte ins normale Schwangerschaftstraining einbezogen werden, aber nicht noch mal extra trainiert werden.

Die Bauchmuskeln sollten im Schwangerschaftstraining sehr vorsichtig und nicht zu dynamisch trainiert werden. Sit-Ups sind gar nicht zu empfehlen während der Schwangerschaft, insgesamt ist von Übungen abzuraten die den Rumpf aus der Rückenlage aufrollen lassen. Ob Sie überhaupt in Rückenlage trainieren wollen, das müssen Sie am besten ausprobieren, wenn es sich nicht richtig anfühlt, dann lassen Sie solche Art der Fitness-Übungen lieber komplett weg. Weglassen sollte man auch unbedingt alle Fitness-Übungen in Bauchlage.

 

Schwangerschaftstraining und Beweglichkeitstraining

 

Wenn es ans Dehnen geht, dann empfiehlt es sich im Schwangerschaftstraining den Fokus auf den Hals- und Nackenbereich zu legen sowie auf die Rücken- und Hüftgelenksmuskulatur.

Die Muskulatur in Bauch und Becken sollten im Schwangerschaftstraining schon mal ganz bewusst entspannt werden, dies ist eine gute Vorbereitung auf die anstehende Geburt.

Grundsätzlich empfiehlt es sich alle Dehnübungen sehr sanft auszuführen und statisch zu dehnen.

Was zudem sehr gut beim Schwangerschaftstraining ist: die Atemübungen. Und dabei diejenigen, bei denen der Beckenboden und der Bauch lockergelassen wird.

Wichtig ist, dass bei keiner Dehnübung ein Schmerzgefühl entsteht, ein leichtes Zuggefühl ist völlig ok und ausreichend.

 

 

Schwangerschaftstraining – bleiben Sie fit

 

Bewusst leichtes Schwangerschaftstraining hält fit und viele Vorteile für die werdende Mutter, wie auch für das Baby.

Wer aktiv ist auch während der Schwangerschaft, der leidet in der Regel an weniger körperlichen Beschwerden und hat sogar oftmals eine leichtere Geburt.

Dennoch oder gerade deshalb, sollte das Schwangerschaftstraining sehr moderat durchgeführt werden. Dann kann es aber Rückenschmerzen lindern, auch eine zu starke Gewichtszunahme reduzieren und es beugt sogar einer Depression vor. Aber bitte immer drauf achten, dass Sie es nicht übertreiben mit dem Schwangerschaftstraining, es sollte Ihnen guttun, dann ist es in der Regel auch gut für Ihr Kind.

 

Ziele des Schwangerschaftstrainings

 

Hier unterscheidet sich das Schwangerschaftstraining von anderen Fitness-Trainings, denn es nicht die Steigerung der Leistung im Mittelpunkt, sondern das Wohlbefinden der Frau soll gesteigert werden und die Kraft, Kondition und Koordination erhalten bleiben. Die Energie, die während der Zeit des Schwangerschaftstrainings aufgenommen wird, sollte nicht zum Muskelaufbau eingesetzt werden, sondern zum Aufbau des kleinen, neuen Lebens das heranwächst.

Wenn diese kleine Regel befolgt wird bzw. im Hinterkopf ist, dann wird das Schwangerschaftstraining zu einem sehr positiven Teil Ihrer Schwangerschaft.

 

 

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