Nachhaltige Ernährung

Unsere Supermärkte liefern uns heutzutage alles, was wir wollen. Auch Obst, das in der anderen Hälfte des Kalenders seine natürliche Reifezeit hat und Gemüse, das auf der anderen Hälfte der Erdkugel wächst.Gemüsekorb - Nachhaltige Ernährung

Es ist uns selbstverständlich, dass sämtliche Produkte jederzeit verfügbar sind. Und weil es so selbstverständlich ist, denken wir beim Kauf auch nicht weiter darüber nach.

Allerdings ist diese Konsumweise mit einer hohen Belastung der Umwelt verbunden und wird auf Dauer die irreparablen Schädigungen unseres Weltklimas weiter verstärken.

Aber nicht nur die Umwelt ist davon betroffen, sondern auch Gesundheit und Ernährung der nachfolgenden Generationen. Ein hoher Preis, den vor allem unsere Nachwelt zahlen muss und dem wir nur durch die Umstellung auf eine nachhaltige Ernährung entgegnen können. Denn die Gesundheit der Menschen hängt ganz eng mit der guten Verfassung der Öko-Systeme zusammen.

Was versteht man unter nachhaltiger Ernährung?

Die Auswirkungen nachhaltiger Ernährung auf die gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Bereiche unserer Ernährungsweise sind zukunftsweisend. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Veränderungen in der Lebensweise und den Ansprüchen der Menschen entstehen. Nachhaltige Ernährung setzt eine gerechte Bewirtschaftung der Erde voraus. Tipps für mehr Nachhaltigkeit sollten von allen Menschen, denen die gesunden Lebensumstände unserer Nachwelt am Herzen liegt, berücksichtigt werden.

Tierische Lebensmittel belasten das Weltklima

Vor allem Fleisch belastet die ökologische Seite des Ernährungssystems. Und hier wiederum besonders das Rindfleisch. Eine Reduktion tierischer Lebensmittel wäre mit einer gewaltigen Minderung an CO 2-Ausstoß verbunden. Experten schätzen, dass die Verringerung dieser Treibhausgas-Emissionen um bis zu 100 Millionen Tonnen möglich ist. Dies würde bereits einem guten Drittel der weltweiten umweltschädlichen Emissionen entsprechen. Auch würde eine Verringerung der Fleischerzeugung dazu führen, dass weniger Futterpflanzen benötigt werden. Dies könnte sich positiv auf die Produktionen der Landwirtschaft auswirken, die unter einem hohen Produktionsdruck steht, dem nur mittels Intensivlandwirtschaft Stand gehalten werden kann. Die ökologische Landwirtschaft würde von diesem Umschwung profitieren, die nun ohne die Notwendigkeit hoher Erträge umweltgerechter und nachhaltiger produzieren könnte.

In ökologischer Hinsicht gibt es bereits massive Schäden

Die starken Treibhausgas-Emissionen sind zum großen Teil verantwortlich für die steigenden Temperaturen und die Zerstörung der schützenden Ozonschicht. Der damit verbunden starke, globale Klimawandel wirkt sich auch auf die Gesundheit der Wälder aus, auf die Zerstörung des Bodes durch Erosion und Versalzung sowie auf die weltweite Wassersituation. Artenschwund und die allgemeine Veränderung unserer Kulturlandschaft sind weitere Folgen des unbedachten und grenzenlosen Produzierens. Ein erheblicher Anteil dieser Schäden ist auf unser derzeitiges Ernährungssystem zurückzuführen.

Erzeugung und Verarbeitung der Lebensmittel geschehen zu wenig konform mit der Umwelt, aber auch die Vermarktung durch lange Transportwege spielt mit in die schlechte Umweltbilanz hinein. Verpackungsmüll überfordert unsere Abfallentsorgung, so dass sich beispielsweise die kleinen Plastikteilchen von Obstverpackungen im Meer wiederfinden und hier für Fischsterben und Artenbedrohung sorgen. Der Ernährungsbereich trägt also in erheblichem Maß Mitschuld an der weltweiten Umweltbelastung.

Hier muss dringend gehandelt werden und ökologisch verträglichere – und damit auch nachhaltigere – Wege von Produktion und Vertrieb gesucht werden. UNO und Weltklimarat fordern diese massiven Änderungen unserer Ernährungssituation schon seit langem.

Wenige Menschen nur werden reich durch die Produktion von Nahrungsmitteln

Über die Erdkugel verteilt sind unzählige Menschen an Nahrungserzeugung und -verarbeitung beteiligt. Doch nur für wenige wirkt sich dies auch profitabel aus. In Entwicklungsländern wird häufig an der wirtschaftlichen Existenzgrenze produziert und diese Produkte werden dann in reichere Ländern exportiert. Dies ist eine unfaire Situation. Nicht nur für die Bauern und Landwirte, sondern auch für die Bevölkerung des eigenen Landes, die sich häufig die heimisch erzeugten Lebensmittel nicht leisten kann. Eine Alternative zur momentanen Situation würde einerseits in einem fairen Handel bestehen, aber auch darin, die jeweiligen natürlichen Ressourcen zu schützen und zu bewahren. Im Interesse eines fairen und nachhaltigen Handels mit Nahrungsmitteln.

Wenn Sie Interesse an Tierschutz haben und Ihnen das Thema wichtig, dann schauen Sie unbedingt in den Blog: Annette for Animals – wir können ihn sehr empfehlen.

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.
abnehmen-vergleich.de